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31.03.2021 - 24:00 Uhr


Prinzengarde


Seit

Archiv-2015

Unser Standartengruppe

Immer vorn auf...

... begleiten Guido Kohns, Oliver Ruppert, Jan Durben die Standarte bei allen Auftritten in Uniform an vorderster Front! Weitere uniformierte Gardisten haben sich mittlerweile der Gruppe angeschlossen und werden auch in der Session 2015 unsere Standarte stolz begleiten.
Die Gruppe schreitet bei den Umzügen stets in vorderster Linie voran. Die bereits weithin sichtbare Standarte kündigt den Schaulustigen am Straßenrand an:
„Da kommt die Prinzengarde!". Deshalb verdient die Standarte auch eine angemessene Begleitung.
Im September 2014 trafen sich die Mitglieder der Standartengruppe der Prinzengarde im Vereinslokal „Schlossschänke". Anlass und Ziel des Treffens war es, der Standartengruppe auch einen offiziellen Status im Gesamtverein zu geben. Nach Wahl der Gruppenleiter Oliver Ruppert und Guido Kohns (Vertreter) ergab sich in angeregter und fruchtbarer Diskussion die einstimmige Meinung, dass die Standartengruppe nicht nur personell, sondern auch in ihrer Bedeutung für den Gesamtverein gestärkt werden sollte. Man einigte sich darauf, dass die bisherige Mitgliederzahl der Gruppe auf 18 aufgestockt werden sollte. All jene, die also ebenfalls Interesse haben, im Schatten unseres altehrwürdigen Feldzeichens mitzumarschieren, melden sich bitte bei den Gruppenleitern Oliver Ruppert oder Guido Kohns oder beim Vorstand...
Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um die Kommunikation untereinander zu pflegen, Ideen und Anregungen für den Gesamtverein zu diskutieren und vor allem um nicht nur zur närrischen Zeit, sondern auch das restliche Jahr über miteinander
SPASS zu haben.

Standartengruppe

 

Der Ringkragen



ringkragenDer Standartenträger der Prinzengarde 1896 Andernach trägt um den Hals traditionell den so genannten "Ringkragen". Er ist das äußerliche Erkennungsmerkmal für den Träger unseres Feldzeichens. Dieser "Ringkragen" gehört mit der Standarte wohl zu den ältesten Relikten der Garde. Es ist davon auszugehen, dass die Anschaffung um das Jahr 1954 erfolgte. Damals erhielt die Garde ihre 3., noch heute im Einsatz befindliche, Standarte.
Woher kommt der "Ringkragen" und welche Bedeutung hat er?
Im Mittelalter wurde er als "Halsberge", "Brustkoller" oder auch schon als "Ringkragen" (franz. "Garde-Collet", "Hausse-Col", "Gorgerin" auch "Colletin"; engl. "Gorget" auch "Gorgin") bezeichnet. Er war ein Teil der Rüstung und wurde, da er größer als der heutige Ringkragen war, zum Schutz des Halses getragen. Er verband den Helm mit dem so genannten Brustharnisch und war in der Regel aus bronziertem Stahl, der mit Wappen o.ä. verziert war. Später im 17., 18. und 19 Jahrhundert wurde ein verkleinerter "Halsberge" von Offizieren diverser Waffengattungen in den meisten europäischen Armeen als Dienstauszeichnung getragen.
In deutschen Armeen wurde der "Ringkragen" bis 1945 von Unteroffizieren und Mannschaften der Feldgendarmerie als Dienstabzeichen getragen. In der Mitte des Schildes war ein geprägtes Hoheitsabzeichen. Nach dem "Ringkragen" mit seiner Kette wurden die Felgendarmen mit dem nicht sehr schmeichelhaften Ausdruck "Kettenhunde" belegt.
Glücklicherweise wird der "Ringkragen" heute bei weitaus fröhlichen Anlässen wie unserer schönen Annenacher Faasenacht getragen.

Herzlicher Dank an das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Potsdam für die zur Verfügungstellung des umfangreichen Informationsmaterials.

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